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Die diesjährige Mitgliederversammlung des Ortsrings Ehrenbreitstein fand in den Räumen der Schauspielschule Koblenz statt. Arina Horre hat hier mit ihrer Familie und ihrem Team in den letzten Monaten Großartiges geleistet und die ehemaligen Räumlichkeiten des Theaters Konradhaus wieder zum Leben erweckt.

Hier probt sie für Aufführungen, leiht ihre Schüler auch schon mal an das Stadttheater Koblenz oder die Städtischen Bühnen Lahnstein aus und freut sich, in Ehrenbreitstein eine gute Bleibe gefunden zu haben. Frau Horre kannte bereits das Theater Konradhaus und hat dort in den 90er Jahren schon einmal gearbeitet. Umso erfreuter war sie, als sie von einer Kollegin davon erfuhr, dass das Haus einen neuen Mieter suchte.

Sie ist gerne zur Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen bereit und wird auch bereits bei den diesjährigen Kulturtagen mit von der Partie sein.

Beim Ortsring standen in diesem Jahr Neuwahlen an. Der alte Vorstand trat in seiner bisherigen Besetzung wieder an, lediglich in der Ämterverteilung gab es Änderungen. Dr. Hartmut Bierschenk gab das Amt des Schriftführers ab, hier folgt ihm Sabine Peruche im Amt.

Für die Beisitzer kandidierten nun Dieter Pohren und Dr. Hartmut Bierschenk. Aus den Mitgliedern kamen zwei weitere Vorschläge, nämlich Ramona Cordes und Andrea Wiese. Beide Kandidatinnen stellten sich vor und stellten sich danach in geheimer Abstimmung zur Wahl.

Andrea Wiese setzte sich mit 14 gegen 12 Stimmen knapp gegen Ramona Cordes durch. Sie wird in den kommenden Jahren den Vorstand verstärken.

Folgende Personen bilden in den nächsten drei Jahren den Vorstand:

Gustel Ferrari         1. Vorsitzender

Elise Peller             2. Vorsitzende

Wolfgang Herrmann    Schatzmeister

Sabine Peruche           Schriftführerin

Beisitzer:                    Dr. Hartmut Bierschenk, Dieter Pohren, Andrea Wiese

 

 

 

Sagenhafter Rhein

 

Märchen, Geschichten, Legenden

 

29.3.-29.12.2019

  • Loreley

 

Der sagenhafte Rhein

 

Wenn die Abendsonne die Weinberge des Rheintals in goldenes Licht taucht und sich die kantigen Schatten der Burgruinen dunkel gegen den sich rötenden Himmel abzeichnen fällt es auch dem abgeklärtesten Geist schwer nicht jenem Phänomen anheimzufallen das seit über zweihundert Jahren die Gemüter aller Rheinreisenden bewegt: Die Rheinromantik dringt ins vom Riesling weinselige Herz. Hier in einer Landschaft, die dem Märchen entsprungen scheint, scheint auch das Leben sich dem Märchen anzunähern.

 

Egal ob auf schnellem Strom per Schiff oder zu Fuß, den Wanderstab schwingend, allerorts begibt sich der Reisende auf die Spuren einer verwunschenen Welt.

 

Da! War das nicht ein vom Wind getragener Seufzer der wunderschönen Loreley? Da! Glänzt dort nicht ein Überbleibsel des legendären Nibelungenschatzes in den rheinischen Fluten? Verstecken sich in dieser von Efeu überwucherten Ruine vielleicht Zwerge, Kobolde oder spuken dort gar Geister? Alles scheint möglich in dieser der Wirklichkeit entrückten Welt.


Die Landschaft des Mittelrheintals hat zu allen Zeiten die Phantasie der Menschen angeregt. Unzählige Sagen und Märchen spielen hier und um so manchen Ort ranken sich Legenden. Hunderttausende von Reisenden konnten der Anziehungskraft dieses unwirklich schönen Ortes nicht wiederstehen, ebenso wie etliche Maler, Zeichner, Dichter und Komponisten, die mit ihren Werken dazu beigetragen haben, den Zauber dieser Landschaft noch weiter zu verklären und weltweit bekannt zu machen.

 

Die Ausstellung

Er ist nicht nur romantisch, der Rhein, sondern auch sagenumwoben. Die neue Ausstellung des Rhein-Museums begibt sich auf die Spuren eines mythischen Ortes und entführt den Besucher in eine verwunschene Welt. Es werden bekannte und weniger bekannte Sagen erzählt und mithilfe von Objekten und großformatigen Zeichnungen reichhaltig illustriert. Seien es von Spielzeugsoldaten erstürmte Burgmodelle, Sammelkarten oder prachtvolle Erzählbände, hier findet sich etwas für jedes Interesse. Auch gerade jüngere Museumsgänger dürften ihr Vergnügen an dieser bunten und fantasievollen Ausstellung haben.

Wie immer zeigt auch diese Sonderausstellung eine neue Facette der rheinischen Kulturgeschichte und wie immer lohnt sich ein Besuch im Rhein-Museum.

 

(Quelle: http://rhein-museum.de/sonderausstellung.htm )

Am 11.04.2019 findet um 19.00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung des Ortsrings statt. Wir sind bestrebt, unseren Mitgliedern jedes Jahr eine attraktive Location zu bieten und laden Sie daher in diesem Jahr ins Theater Konradhaus, Kapuzinerplatz 135 in Ehrenbreitstein ein. Das Theater ist jetzt Sitz der Schauspielschule Koblenz und zu Beginn wird die Leiterin, Frau Arina Horre, ihre Schauspielschule und die renovierten Räume vorstellen.

Den Mitgliedern ist die Tagesordnung per Post und E-Mail zugegangen.

 

Das nächste Café Philosophique findet am Sonntag den 07.04.2019 wie immer von 17.00 bis 19.00 Uhr in Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1 in Koblenz-Ehrenbreitstein statt.

 

Markus Melchers wird die Veranstaltung moderieren.
Das Thema ist: Ernst Bloch – Wie Hoffnung gedacht werden kann.

 

Ernst Blochs (1885 -1977) Denk- und Schreibstil scheinen veraltet und überholt zu sein. So verwundert es nicht, wenn kaum noch jemand weiß, was mit dem Ausdruck "Prinzip Hoffnung" ursprünglich gedacht war oder von wem dieser Begriff stammt. In diesem Café Philosohique wollen wir uns Ernst Bloch zuwenden und "Das Prinzip Hoffnung" – so der Titel seines 1.655 Seiten starken Hauptwerks – als Basis unserer Diskussion nehmen. Hoffnung als Prinzip? Dies ist erklärungsbedürftig, denn in unserem Alltag verbinden wir Hoffnung eher mit einem Gefühl: Wir selbst erleben uns manchmal zwischen Hoffen und Bangen. Im Rahmen eines kurzen Referats soll der Denkweg Ernst Blochs nachgezeichnet werden. Doch wie sieht ein philosophischer Zugang zu dem Begriff Hoffnung aus? Besteht ein Unterschied zwischen wünschen und hoffen? Kann ich Hoffnung ohne Zukunft denken? Muss sich Hoffnung immer mit Verwirklichung verbinden und warum ist Hoffnung gerade heute so wichtig? Diese und ähnliche Fragen sollen in der anschließenden Diskussion erörtert werden.

Zwei Ehrenbreitsteiner, nämlich Kurt Singer und Manfred Diehl, haben sich zusammengetan, um die Geschichte der Ehrenbreitsteiner Häuser einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen.

Die beiden werden an zahlreichen Häusern im Stadtteil Markierungen mit Scan-Code anbringen bzw. die Hausbesitzer bitten, diese kleinen Tafeln gut sichtbar im Fenster aufzustellen. Ruft man diesen Scan-Code auf, dann wird man auf die Webseite www.ehrenbreitstein.de von Kurt Singer weitergeleitet und erhält weiterführende Informationen zu dem Gebäude.

Auch der Ortsring wird in diesem Jahr die Tradition weiterführen, einige Häuser mit erklärenden Informationen auf Plexiglas-Tafeln zu versehen. Bei den beiden in diesem Jahr vorgesehenen Objekten wird der Scan-Code von Kurt Singer mit integriert.