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Neue Grünfläche verschönert den Ortseingang von Ehrenbreitstein

 

Mit einer kleinen Feierstunde wurde jetzt die neue Grünfläche „Im Teichert“ eröffnet. Andreas Drechsler, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, begrüßte Vertreter aus Politik und Verwaltung. „Wo vorher Bau- und Wertstoffcontainer das Bild geprägt haben, lädt nun eine kleine aber feine Grünfläche zum Verweilen ein“, sagte Drechsler. Mit dem Ausbau des Platzes ist zudem die jahrzehntelange Sanierung des Stadtteils Ehrenbreitstein abgeschlossen.

 

Der südliche Ortseingang nach Ehrenbreitstein was bislang alles andere als ansehnlich und das Areal an der Kreuzung zwischen dem Kolonnenweg und der Straße „Im Teichert“ war ein langjähriges Ärgernis. Unter Federführung des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen es in eine ansprechende Grünfläche mit rund 500 Quadratmetern Fläche umgestaltet. Der unschöne Anblick mit einer Ansammlung an farbigen Altglas- und Altpapiercontainern, die den Blick auf den Martin-Gropius-Bau und die Festung trübten, gehört damit endgültig der Vergangenheit an.

 

Eine besondere Herausforderung für die Planer stellte die Umsetzung von Telekomschränken an den hinteren Rand des neuen Parks dar. Außerdem musste eine Lösung für die Wertstoffcontainer gefunden werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen setzte auf sechs sogenannte Unterflurbehälter, in denen künftig Altglas und Altpapier gesammelt wird. Lediglich kleine Einwurfsäulen bleiben sichtbar, die großen Sammelbehälter sind komplett im Boden versenkt. Das schafft Raum, um die Fläche mit hoher Aufenthaltsqualität zu gestalten – Bänke, ein Picknicktisch und viel Grün laden jetzt zum Verweilen ein. Sechs Bäume sorgen hier künftig für ein schattiges Plätzchen. Für eine üppige Blüte am Ortseingang die gesamte Saison über, wurden zudem 60 Sträucher sowie 1.035 Stauden und Gräser gepflanzt. In der 150 Quadratmeter großen Rasenfläche setzten die Gärtner zudem rund 900 Blumenzwiebeln, die im kommenden Frühjahr erstmals erblühen sollen.

 

Gefördert wurde das Projekt mit 133.600 Euro durch das Programm „Städtebauliche Erneuerung 2020“ des Innenministeriums. Den Rest der etwa 350.000 Euro Baukosten zahlt die Stadt Koblenz.

 

Foto (Stadt Koblenz/Groß): Die neue Grünfläche zwischen Kolonnenweg und Im Teichert lädt zum Verweilen ein – und sorgt für einen freundlichen Empfang am südlichen Ortseingang von Ehrenbreitstein. Jetzt wurde die Fläche offiziell an die Öffentlichkeit übergeben.

 

Eckdaten

 

Bauherr:                                             Stadt Koblenz
Planung und Bauleitung:              Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen
Ausführung:                                      Johannes Rummeny Garten- und Landschaftsbau GmbH
Größe:                                                 500 m²
Baukosten:                                        ca. 350.000 €
Gefördert durch:                             Programm „Städtebauliche Erneuerung 2020“ des Innenministeriums
Zuwendungsbetrag:                       133.600 €
Besonderheit:                                  Versetzen von Telekomschaltschränken
                                                               6 Unterflurcontainer    
Bepflanzung:                                    150 m² Rasenfläche
                                                         6 hochstämmige Bäume (Sumpfeiche, Ulme, Amberbaum,     
                                                         Säuleneiche, Rotahorn)
                                                         50 Sträucher
                                                         1.035 Stauden und Gräser
                                                         900 Frühjahrsblüher
Ausstattung:                                     Fahrradständer, Mülleimer, Sitzbänke, Tisch
Materialien:                                       Betonsteinpflaster, Betonwinkelteile, Zaunanlage
Bauzeit:                                               Dezember 2021 bis April 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Freunde Ehrenbreitsteins,

 

gerne empfehle ich Ihnen, nach abgeschlossener Vorbereitung, die morgige Nacht der offenen Kirchen.

 

Neben dem tollen Hauptpunkt, aus gegebenem Anlass, mit dem ukrainischen Komponisten vorgespielt von Prof. Rainer Schwindt, wird es weitere tolle Erkenntnisse für Geschichtsfreunde geben. So habe ich vor den Text des ersten gedruckten Ehrenbreitsteiner Geschichtsbuchs von 1807 in Auszüge vor zu lesen. Damit hat Ehrenbreitstein vor den geläufigen Geschichten von Christian Stramberg über Koblenz einen tollen Fundus. Kein geringerer als der nachmalige Bischof von Hommer hat 1807 die „Historischen Notizen von dem Thal Ehrenbreitstein“ verfasst. Daneben können Sie die Sebastianus Reliquie (forensisch untersucht und datiert auf 310 n.Chr.!) sowie die Bibel St. Castor von ca. 1080 eine Echternacher Handschrift bewundern. Grund genug morgen, neben der JHV vom Bornskrug die Kapuzinerkirche zu besuchen.

 

 

Der offizielle und heute Veröffentlichte Text in der Rhein-Zeitung gebe ich Ihnen nachstehend gerne zur Vertiefung.:

 

In der Nacht der offenen Kirchen Koblenz findet am 29.4. um 19 Uhr in der Kapuzinerkirche Ehrenbreitstein ein Abend statt, in dessen Mitte "Musikalische Impressionen von der Krim" stehen. Prof. Dr. Rainer Schwindt wird Werke von dem Spätromantiker Sergei E. Bortkiewicz († 1952 in Wien) für Orgel adaptieren sowie Person und Werk des Komponisten vorstellen. Bortkiewicz war ein russisch-ukrainischer Komponist, der vor der russischen Revolution nach Istanbul und Berlin flüchtete, dann nach der Machtübernahme Hitlers nach Wien umsiedelte. Bekannt ist sein lyrischer Klavierzyklus über die Krim Op. 8, die nach dem Krimkrieg 2014 von vielen Orchestern in der Ukraine gespielt worden ist.

Der Psalm 139 und kleine Vorträge zu historischen Werten der Pfarrei Hl. Kreuz runden den Abend ab. Zu sehen sind u.a. die „Bibel St. Castor“ um 1080 geschrieben, die Reliquie Sebastianus um 310 n.Chr. Beide Exemplare wurden von Bischof von Hommer, vormals 22 Jahre Pfarrer in Ehrenbreitstein, der Pfarrei Hl. Kreuz überlassen.

Das bei der letzten Nacht der offenen Kirche veranstaltete, begehrte Lichter-Labyrinth auf dem Kapuzinerplatz entfällt in diesem Jahr auf Grund „Corona“.

 

Liebe Kunstfreunde,
wir möchten Euch herzlich einladen zur Vernissage der Ausstellung
 
AN DER WAND UND IM RAUM
 
mit den Künstlerinnen
Rita Ternes & Rita Daubländer
am
Samstag 30. April um 18 Uhr
 
Wir freuen uns auf Euren Besuch!
 
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mehrkunst e.V.
Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst und künstlerischer Projekte
Hofstraße 268
56075 Koblenz
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
tel.: 017680235374
Ellen Roß, 1. Vorsitzende
Vereinsregister VR21407
Amtsgericht Koblenz

 

 

Termin: 01.05.2022 von 17.00 bis 19.00 Uhr

 

Ort: Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1 in Koblenz-Ehrenbreitstein

 

Moderator: Dr. Mathias Jung

 

Thema: Arbeit: Mühsal oder Befreiung?

 

Liebe Freundinnen und Freunde des guten Gesprächs,

 

das Café Philosophique findet ja immer am ersten Sonntag im Monat statt, und wenn dies, so wie in diesem Jahr, der 1. Mai ist, findet auch das Café Philosophique an diesem Tag statt. Und dazu möchte ich Sie ganz herzlich einladen. Es ist sehr schön, dass Mathias Jung die Veranstaltung an diesem besonderen Termin moderieren wird. Seit 1919 gilt der 1. Mai, basierend auf den Streiks der amerikanischen Arbeiter für den Acht-Stunden-Tag (1886), in Deutschland als der „Tag der Arbeit“. Was liegt also näher, als an diesem Tag im Café Philosophique über die Arbeit zu diskutieren. Gemäß Friedrich Engels markiert Arbeit den Ausgangspunkt der Menschwerdung, denn erst dadurch konnte sich unser Gehirn entsprechend ausbilden. Luther begründete die Arbeit als zentralen Lebensinhalt des Menschen, und in der Tat kann Arbeit für den Einzelnen schöpferische Erfüllung sein. Das ist aber längst nicht immer so. Die antiken Denker wie Platon und Aristoteles gaben insbesondere der körperlichen Arbeit eine negative Bedeutung. Und Philosophen wie Kant, Herder, Fichte oder Hegel degradierten die Arbeit zur sittlichen Pflicht. Heute stehen immer höhere Anforderungen am Arbeitsplatz der Sorge vor Arbeitslosigkeit gegenüber. Burnout wird zur Volkskrankheit. Menschen fallen trotz verhasster Arbeit nach Renteneintritt in ein tiefes Loch, und wir diskutieren über ein bedingungsloses Grundeinkommen, das Arbeit zum Hobby machen soll. Der Philosoph und Gestalttherapeut Dr. Mathias Jung hat sich aufgrund seiner langjährigen Therapiearbeit intensiv mit dem Thema Arbeit und Leben befasst und wird mit uns die zentralen Fragen diskutieren: Was könnte für uns heute die Kritik von Karl Marx an „entfremdeter Arbeit“ und „Ausbeutung“ bedeuten? Haben wir wirklich ein Recht auf Arbeit, wie es in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 im Artikel 23 erklärt wird? Wie kann der Beruf zur Berufung werden? Wie könnte man Arbeit gerecht verteilen und wie sollten wir mit einem Verlust der Arbeit umgehen?

 

 

 

Die Teilnehmerzahl ist weiterhin beschränkt. Deshalb bitte ich Sie um eine kurze Anmeldung per E-Mail oder Telefon. Vielleicht kommen Sie ja bereits vor der Veranstaltung zu Diehls Hotel. Dort ist die Rheinterrasse mit wunderschönem Blick auf das Koblenzer Schloss geöffnet, und es erwarten Sie Snacks und Kuchenspezialitäten.

 

 

Silvia Willkens präsentiert Arbeiten der letzten beiden Jahre, in denen sie weniger den Blick auf die Welt zeigt, sondern eher das Empfinden derselben beschwört. Ob in spontanen Skizzen oder malerisch fein bearbeiteten Bildern - ihre Figuren reflektieren die unterschiedlichen Reaktionen auf das Leben - intensiv und ästhetisch.

Zur Ausstellung dieser Werke lädt der KM 570 e. V. herzlich in den KUNSTRAUM nach Ehrenbreitstein ein.

Vernissage: Samstag, 02.04.22, 15.00 Uhr

Öffnungszeiten: Mittwoch und Samstag jeweils von 15 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung