Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen des Stadtteils.

Aus gegebenem Anlass und aufgrund der seit längerem sehr kalten Temperaturen danke ich unserem 1. Vorsitzenden für eine Zusammenstellung der Anlaufstellen für Obdachlose:

 In Koblenz stehen verschiedene Angebote zur Verfügung.

© Stadt Koblenz / Andreas Egenolf

 

Mit dem beginnenden Winter verschärft sich die schwierige Situation wohnungsloser Menschen erheblich. In Koblenz stehen verschiedene Angebote zur Verfügung, die es wohnungslosen Menschen ermöglichen, auch bei extremer Kälte Hilfe und Zuflucht zu finden.    

 

Im Rahmen ihrer präventiven Arbeit achten die Mitarbeitenden des städtischen Ordnungsamtes und der Polizei Koblenz bei tiefen Temperaturen besonders auf wohnungslose Menschen.

 

Aber auch die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt, wenn es darum geht, für wohnungslose Menschen in erkennbaren Notsituationen Hilfe herbei zu rufen oder Hinweise auf die nachfolgenden Hilfsangebote zu geben.

 

Sollten Wohnungslose offenkundig einer Unterbringung bedürfen, kann das Ordnungsamt unter der Tel. 0261/129-4567 (Mo-Do. 06.00 - 02.00 Uhr, Fr. 06.00 - 03.00 Uhr, Sa 08.30 - 03.00 Uhr, So 08.30 - 02.00 Uhr) verständigt werden. 

 

Die bekannten Notrufnummern stehen zur Verfügung, wenn Wohnungslose dringend medizinischer Hilfe bedürfen.

 

Der AWO Kreisverband-Koblenz Stadt e.V. betreibt das städtische Übernachtungsheim in der Herberichstraße 153, 56072 Koblenz, Tel. 0261/84651. Hier besteht für wohnungslose Männer und Frauen eine Übernachtungsmöglichkeit mit Tagesaufenthalt. Sollte das Übernachtungsheim belegt sein, ist das Ordnungsamt unter der o.g. Rufnummer zu verständigen.

 

Die Fachberatungsstelle für Menschen ohne Wohnung des Caritasverbands Koblenz e.V., Neustadt 20, Telefon 0261/9144078, verfügt - neben den Räumlichkeiten zur Sozialberatung - über ein angegliedertes Wohnungslosencafé, eine ärztliche Kontaktstelle, eine Kleiderkammer sowie über einen ausgebauten Sanitärbereich. Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Freitag (Beratung und Tagesaufenthalt) von 9.00 bis 12.00 Uhr, Montag, Dienstag bis Donnerstag (Tagesaufenthalt) von 13.00 bis 15.00 Uhr. Zusätzlich wird Straßensozialarbeit am Bahnhof montags bis freitags wahrgenommen.

 

Die Bahnhofsmission Koblenz des Caritasverbands Koblenz e.V., Telefon 0261/31326 befindet sich am Nordeingang des Hauptbahnhofs und bietet auch wohnungslosen Menschen Beratung und Aufenthalt. Die Bahnhofsmission ist an sechs Tagen in der Woche: Montag bis Freitag von 8.00 - 18.00 Uhr sowie Samstag von 8.00 - 16.00 Uhr durchgehend geöffnet.

 

Der Caritasverband Koblenz e.V. betreibt in der Rizzastraße 14, 56068 Koblenz, Telefon 0261/667570 den „Kontaktladen“, den wohnungslose Menschen mit Suchtproblematiken aufsuchen können und die Fachberatungsstelle Wohnraumsicherung. Der Kontaktladen ist Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr geöffnet und bietet neben Beratung und Aufenthalt auch einen Computerarbeitsplatz, einen Sanitärbereich mit Dusche, eine Waschmaschine und einen Trockner an.

 

Im Wohnungslosenrestaurant "Mampf" des Vereins „Die Schachtel“ e.V. in der Gartenstr. 12 in Koblenz-Lützel besteht von Montag - Samstag zwischen 9.00 und 15.00 Uhr eine Aufenthaltsmöglichkeit. Ein kostenloses Frühstück, ein günstiges Mittagessen sowie Getränke können vor Ort eingenommen werden. Im angeschlossen Beratungsbüro (0261/16992) besteht die Möglichkeit der Sozialberatung (Mo. und Mi. 12.00 - 15.00 Uhr; Di., Do. und Fr. 09.00 - 12.00 Uhr). In Form von Streetwork nimmt der Verein auf den Straßen und Plätzen von Koblenz ebenfalls Kontakt zu Wohnungslosen auf. Von ca. Ende November bis Ende März fährt der "Kältebus" mit warmen Getränken, einem Eintopfgericht, Decken, Schlafsäcken und Bekleidung jeden Montag und Donnerstag von ca. 18.00 - 21.00 Uhr durch Koblenz und versorgt wohnungslose Menschen.

 

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Theater am Ehrenbreitstein,
 
wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2026!
 
Kurz vor Weihnachten erschien in der Rhein-Zeitung ein wunderbarer Artikel von Stefan Schalles über unsere Arbeit: „In der Mikrowerkstatt wird aus Mut Theater“. Die vielen herzlichen E-Mails, die uns danach erreicht haben, haben uns sehr bewegt – vielen Dank dafür!
 
Wenige Tage später dann der unerwartete Kontrast: Unsere Silvestervorstellung musste aufgrund eines Wasserschadens während der Aufführung abgebrochen werden. Auch darüber berichtete die Rhein-Zeitung am folgenden Tag. Zwei sehr unterschiedliche Momente – und doch zeigen beide, wie lebendig, herausfordernd und echt Theater sein kann.
 
💧 Danke für Ihr Verständnis
 
Allen Zuschauerinnen und Zuschauern, die Silvester bei uns waren und die Vorstellung nicht wie geplant erleben konnten, möchten wir herzlich danken – und uns ausdrücklich entschuldigen. Ersatztermine werden in Kürze bekannt gegeben. Es lohnt sich: Die spannende und humorvolle Geschichte rund um den Enkeltrick geht weiter!
 
Seit dem 1. Januar waren wir täglich im Theater, um aufzuräumen, zu trocknen und alles wieder spielbereit zu machen. Gleichzeitig haben wir die Zeit genutzt, um mit den Proben für unsere nächste Premiere zu beginnen:
 
🎬 „ALL DAS SCHÖNE“ von Duncan Macmillan
 
📅 Unsere nächsten Vorstellungen
 
  • ab 22.01.26: Der Enkeltrick – Frank Piotraschke (23.01.26 / 24.01.26 / 26.02.26 / 27.02.26 ) 
  • Mein Blind Date mit dem Leben – nach der wahren Geschichte von Saliya Kahawatte (30.01.26 / 31.01.26 / 28.02.26 / 01.03.26 ) 
  • Der Vorleser – nach dem Roman von Bernhard Schlink (13.02.26 / 14.02.26 / 12.03.26 / 13.02.26 )
  • Der Aufzug – Mariana Leky (06.02.26 / 07.02.26 / 05.03.26 / 06.03.26) 
 
Wir freuen uns sehr darauf, Sie bald wieder bei uns im Theater begrüßen zu dürfen!
 
Herzliche Grüße
Ihr Theater am Ehrenbreitstein
 
 
 
Nächste Premiere : 
 
ALL DAS SCHÖNE  von Duncan Macmillan

Mit Annika Woyda 

Regie Gabriel Diaz 
Fr. 20.02.2026 Premiere
 
Weitere Termine
Sa. 21.02.2026
Sa. 14.03.2026
Do. 19.03.2026
jeweils 19.30 Uhr
So. 29.03.2026
um 18 Uhr
 
Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb … Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. Nur die Liste ist im Lauf der Jahre angewachsen und nähert sich der Million: 999.997. Das Alphabet, 999.998. Unpassende Songs in gefühlvollen Momenten, 999.999. Eine Aufgabe abschließen …
 
Duncan Macmillan hat «einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental … All das Schöne ist sogar ein umwerfend komisches Stück über Depression – und womöglich eines der komischsten Stücke überhaupt» (The Guardian). Unter Einbindung des Publikums, das durchgängig kleinere Rollen übernehmen muss, «verwandelt Macmillan mit leichter Hand angebliche Schreckgespenster in Glücksfälle» (The New York Times) und «findet das perfekte Gleichgewicht zwischen dem, was einen am Leben verzweifeln lässt, und dem, was es so wunderbar macht» (The Independent)
 
 
Achtsam Morden Karsten Dusse
Donnerstag 30.04.2026 Premiere
 
Weitere Termine:
Fr. 01.05.2026
Sa. 02.05.2026
jeweils 19.30 Uhr
 
Auf Geheiß seiner Ehefrau soll Strafverteidiger Björn Diemel seine Work-Life-Balance in Ordnung bringen. Sie schickt den smarten Anwalt, der sich im Alltag um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität zu kümmern hat, in ein Achtsamkeitsseminar. Was Björn Diemel dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu.
 
„Spannung, ungebetene Ratschläge und Galgenhumor“ bescheinigte Jan Böhmermann dem Roman von Karsten Dusse. In der Bühnenbearbeitung rotieren drei Darsteller in neunzehn Rollen und sind achtsam bemüht, der rasanten Geschichte entschleunigt auf den Fersen zu bleiben. So entsteht aus dem Aufeinandertreffen von Kriminalkomödie und Ratgeberliteratur eine humorexplosive Mischung aus Wellnessurlaub und Mordsvergnügen. Am Ende zeigt sich Björn Diemel als Musterschüler seines Achtsamkeitscoaches – zwar mit fatalen Folgen, doch zum Wohle seiner Familie.
 
 
 
Kulturtage Ehrenbreitstein 2026
 
Ein neues Stück
Freuen Sie sich mit uns auf ein lebendiges, abwechslungsreiches und bewegendes Theater mitten in Koblenz-Ehrenbreitstein.
 
Feiern Sie mit uns 14 Jahre Theater am Ehrenbreitstein!
 
Wir freuen uns auf Sie.
Herzlichst
 
Ihr Theater am Ehrenbreitstein
Annika Woyda - Gabriel Diaz 
 
 

 

 

Festliche Orgelmusik zur Weihnachtszeit

 

Als Abschluss der Konzertreihe zum 100-jährigen Jubiläum der Klais-Orgel in der Kapuzinerkirche Koblenz-Ehrenbreitstein findet am Sonntag, dem 28. Dezember 2025 16 Uhr ein Orgelkonzert statt mit besinnlicher und festlicher Weihnachtsmusik. Neben Werken von Joh. Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel erklingt Orgelmusik aus der Romantik bis hin zu Marco Enrico Bossi, der ein umfangreiches Orgelwerk hinterlassen hat und vor 100 Jahren verstorben ist. Es spielt Prof. Dr. Rainer Schwindt, Bibelwissenschaftler an der Universität Koblenz.

 

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zum Erhalt der Orgel gebeten.

 

Programm

 

Fuga sopra „Vom Himmel hoch“ von Joh. Sebastian Bach, BWV 700

 

Air aus der 3. Orchestersuite D-Dur von Joh. Sebastian Bach, BWV 1068

 Vorspiel zur Kantate „Uns ist ein Kind geboren“, BWV 142 (heute nicht

 

Joh. S. Bach, sondern Johann Kuhnau zugeschrieben)

 Vorspiel über „Vom Himmel hoch, o Englein kommt“ von Johannes Weyhmann, Op. 12,3 (um 1920)

 Largo. Pastorale ad libitum aus Concerto grosso in G minor 'Fatto per la Notte di Natale' von Arcangelo Corelli, Op.6 No.8

 Adagio und Bourrée aus der Feuerwerksmusik v. Georg Friedrich Händel (1749)

 „Weihnachtsstimmung“ von Wilhelm Rudnick (um 1900)

 Communion: Noël languedocien / Offertoire: Variations sur „Nuit sombre, ton ombre vaut les plus beaux jours“ aus Christmas Carols, Book 2 von Alexandre Guilmant, Op. 60

 The Shepherds (Die Hirten) von Theodore Salomé (arr. by W. Carl)

 Toccata Op. 29 von Joseph Callaerts (1899)

 Musette. Pastorale von Edwin H. Lemare (1907)

 Pastorale von Marco Enrico Bossi († 1925) aus Op. 118, No. 3

 Hora gaudiosa (Stunde der Freude) von M. E. Bossi aus Op.132, No.5 (1910)

  Im Anschluss ans Konzertes bieten die Freunde der Klais-Orgel 

einen Umtrunk in der benachbarten Taufkapelle an.