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Termin: 05.06.2022 von 17.00 bis 19.00 Uhr
Ort: Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1 in Koblenz-Ehrenbreitstein
Moderator: Dr. Andreas Michel (ANDINO)
Thema: Das Momentum der Nachhaltigkeit.
Liebe Freundinnen und Freunde des guten Gesprächs,
das nächste Café Philosophique findet am 05.06.2022 statt. Dazu möchte ich Sie ganz herzlich einladen. Dr. Andreas Michel (ANDINO) wird mit uns über das Momentum der Nachhaltigkeit diskutieren. Nachhaltigkeit ist im Moment ja in aller Munde. Aber das Thema ist nicht neu. Schon zu Beginn der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts gab es wissenschaftliche Untersuchungen (z.B. die Berichte des Club of Rome und etwas später „Global 2000“) über den kritischen Zustand unserer Erde und eindringliche Forderungen von Experten nach einem Wandel. Diese wurden auch von vielen Menschen gehört, und es entwickelten sich zahlreiche ökologische Initiativen. Der Begriff eines ökologischen Denkens kam auf und er beinhaltete im Grunde schon all das, was wir heute unter Nachhaltigkeit verstehen. Warum sind diese frühen Versuche zur Konzeption eines ökologischen Denkens gerade bei der Jugend offensichtlich ganz in Vergessenheit geraten? Wie konnte sich eine derart starke Bewegung für dieses Thema erst heute entwickeln? Welchen Einfluss hatten bestimmte Gruppierungen wie z.B. Politik, Presse oder die Jugend? Und hat ein wirkliches Umdenken tatsächlich stattgefunden oder handelt es sich bei der Nachhaltigkeit nur um ein neues Wort für alte Krisenbewältigungskonzepte? Andreas Michel hat nicht nur über dieses Thema promoviert, sondern sich auch durchgehend damit beschäftigt und wird in diesem Café Philosophique mit uns dem Phänomen von Trends und Bewegungen auf die Spur kommen. Der Krieg in der Ukraine hat die ganze Diskussion noch einmal völlig verändert. Nun soll auch die Atomkraft plötzlich als nachhaltig gelten!? Ein Gedanke, der den damaligen ökologischen Denkern niemals in den Sinn gekommen wäre, genauso wenig wie Waffenlieferungen und Aufträge an die Rüstungsindustrie. Müssen wir also alle damaligen Fragestellungen in einem neuartigen Kontext auch völlig neu bewerten? Diese Frage wird uns durch eine sicher sehr spannende Diskussion an diesem Nachmittag begleiten.
Ich freue mich über eine kurze Anmeldung per E-Mail oder Telefon. Vielleicht kommen Sie ja bereits vor der Veranstaltung zu Diehls Hotel. Dort ist die Sonnenterrasse mit wunderschönem Blick auf den Rhein und das Koblenzer Schloss geöffnet, und es erwarten Sie Snacks und Kuchenspezialitäten.
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Liebe Musikfreunde,
Veranstalter ist der deutsch-ukrainische Verein Rhein-Dnipro.
- IBAN: DE80577513101000378040
- BIC: MALADE51AHR
- PayPal: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Rhein-Dnipro ist ein gemeinnütziger, eingetragener Deutsch-Ukrainischer Verein.
- Hilfe für Kriegsopfer und Bedürftige in der Ukraine
- Beistand den Schwerstverletzten aus der Ukraine im BWZK, Koblenz
- Organisation von Konzerten, Veranstaltungen, Vorlesungen
- Sammlung und Übergabe von Hilfsgütern für Krankenhäuser und soziale Einrichtungen wie Kinderheime, Schulen, Rehazentren in der Ukraine
- Unterstützung für Kinder und Jugendliche
- Null Verwaltungskosten, jeder gespendete Euro fließt direkt und vollständig in unsere Projekte
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Neue Grünfläche verschönert den Ortseingang von Ehrenbreitstein
Mit einer kleinen Feierstunde wurde jetzt die neue Grünfläche „Im Teichert“ eröffnet. Andreas Drechsler, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, begrüßte Vertreter aus Politik und Verwaltung. „Wo vorher Bau- und Wertstoffcontainer das Bild geprägt haben, lädt nun eine kleine aber feine Grünfläche zum Verweilen ein“, sagte Drechsler. Mit dem Ausbau des Platzes ist zudem die jahrzehntelange Sanierung des Stadtteils Ehrenbreitstein abgeschlossen.
Der südliche Ortseingang nach Ehrenbreitstein was bislang alles andere als ansehnlich und das Areal an der Kreuzung zwischen dem Kolonnenweg und der Straße „Im Teichert“ war ein langjähriges Ärgernis. Unter Federführung des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen es in eine ansprechende Grünfläche mit rund 500 Quadratmetern Fläche umgestaltet. Der unschöne Anblick mit einer Ansammlung an farbigen Altglas- und Altpapiercontainern, die den Blick auf den Martin-Gropius-Bau und die Festung trübten, gehört damit endgültig der Vergangenheit an.
Eine besondere Herausforderung für die Planer stellte die Umsetzung von Telekomschränken an den hinteren Rand des neuen Parks dar. Außerdem musste eine Lösung für die Wertstoffcontainer gefunden werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen setzte auf sechs sogenannte Unterflurbehälter, in denen künftig Altglas und Altpapier gesammelt wird. Lediglich kleine Einwurfsäulen bleiben sichtbar, die großen Sammelbehälter sind komplett im Boden versenkt. Das schafft Raum, um die Fläche mit hoher Aufenthaltsqualität zu gestalten – Bänke, ein Picknicktisch und viel Grün laden jetzt zum Verweilen ein. Sechs Bäume sorgen hier künftig für ein schattiges Plätzchen. Für eine üppige Blüte am Ortseingang die gesamte Saison über, wurden zudem 60 Sträucher sowie 1.035 Stauden und Gräser gepflanzt. In der 150 Quadratmeter großen Rasenfläche setzten die Gärtner zudem rund 900 Blumenzwiebeln, die im kommenden Frühjahr erstmals erblühen sollen.
Gefördert wurde das Projekt mit 133.600 Euro durch das Programm „Städtebauliche Erneuerung 2020“ des Innenministeriums. Den Rest der etwa 350.000 Euro Baukosten zahlt die Stadt Koblenz.
Foto (Stadt Koblenz/Groß): Die neue Grünfläche zwischen Kolonnenweg und Im Teichert lädt zum Verweilen ein – und sorgt für einen freundlichen Empfang am südlichen Ortseingang von Ehrenbreitstein. Jetzt wurde die Fläche offiziell an die Öffentlichkeit übergeben.
Eckdaten
Bauherr: Stadt Koblenz
Planung und Bauleitung: Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen
Ausführung: Johannes Rummeny Garten- und Landschaftsbau GmbH
Größe: 500 m²
Baukosten: ca. 350.000 €
Gefördert durch: Programm „Städtebauliche Erneuerung 2020“ des Innenministeriums
Zuwendungsbetrag: 133.600 €
Besonderheit: Versetzen von Telekomschaltschränken
6 Unterflurcontainer
Bepflanzung: 150 m² Rasenfläche
6 hochstämmige Bäume (Sumpfeiche, Ulme, Amberbaum,
Säuleneiche, Rotahorn)
50 Sträucher
1.035 Stauden und Gräser
900 Frühjahrsblüher
Ausstattung: Fahrradständer, Mülleimer, Sitzbänke, Tisch
Materialien: Betonsteinpflaster, Betonwinkelteile, Zaunanlage
Bauzeit: Dezember 2021 bis April 2022
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Sehr geehrte Freunde Ehrenbreitsteins,
gerne empfehle ich Ihnen, nach abgeschlossener Vorbereitung, die morgige Nacht der offenen Kirchen.
Neben dem tollen Hauptpunkt, aus gegebenem Anlass, mit dem ukrainischen Komponisten vorgespielt von Prof. Rainer Schwindt, wird es weitere tolle Erkenntnisse für Geschichtsfreunde geben. So habe ich vor den Text des ersten gedruckten Ehrenbreitsteiner Geschichtsbuchs von 1807 in Auszüge vor zu lesen. Damit hat Ehrenbreitstein vor den geläufigen Geschichten von Christian Stramberg über Koblenz einen tollen Fundus. Kein geringerer als der nachmalige Bischof von Hommer hat 1807 die „Historischen Notizen von dem Thal Ehrenbreitstein“ verfasst. Daneben können Sie die Sebastianus Reliquie (forensisch untersucht und datiert auf 310 n.Chr.!) sowie die Bibel St. Castor von ca. 1080 eine Echternacher Handschrift bewundern. Grund genug morgen, neben der JHV vom Bornskrug die Kapuzinerkirche zu besuchen.
Der offizielle und heute Veröffentlichte Text in der Rhein-Zeitung gebe ich Ihnen nachstehend gerne zur Vertiefung.:
In der Nacht der offenen Kirchen Koblenz findet am 29.4. um 19 Uhr in der Kapuzinerkirche Ehrenbreitstein ein Abend statt, in dessen Mitte "Musikalische Impressionen von der Krim" stehen. Prof. Dr. Rainer Schwindt wird Werke von dem Spätromantiker Sergei E. Bortkiewicz († 1952 in Wien) für Orgel adaptieren sowie Person und Werk des Komponisten vorstellen. Bortkiewicz war ein russisch-ukrainischer Komponist, der vor der russischen Revolution nach Istanbul und Berlin flüchtete, dann nach der Machtübernahme Hitlers nach Wien umsiedelte. Bekannt ist sein lyrischer Klavierzyklus über die Krim Op. 8, die nach dem Krimkrieg 2014 von vielen Orchestern in der Ukraine gespielt worden ist.
Der Psalm 139 und kleine Vorträge zu historischen Werten der Pfarrei Hl. Kreuz runden den Abend ab. Zu sehen sind u.a. die „Bibel St. Castor“ um 1080 geschrieben, die Reliquie Sebastianus um 310 n.Chr. Beide Exemplare wurden von Bischof von Hommer, vormals 22 Jahre Pfarrer in Ehrenbreitstein, der Pfarrei Hl. Kreuz überlassen.
Das bei der letzten Nacht der offenen Kirche veranstaltete, begehrte Lichter-Labyrinth auf dem Kapuzinerplatz entfällt in diesem Jahr auf Grund „Corona“.
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