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Liebe Freundinnen und Freunde der Philosophie,

am Karnevalssonntag den 03.03.2019 haben wir das Alternativprogramm zum närrischen Treiben. Dann nämlich findet das nächste Café Philosophique statt, wie immer von 17.00 bis 19.00 Uhr in Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1 in Koblenz-Ehrenbreitstein. Dazu möchte ich Sie und Ihre Freunde ganz herzlich einladen.

 Ich freue mich sehr, dass wir wieder einmal Frau Dr. Helke Panknin-Schappert aus Mainz bei uns haben. Sie wird mit uns über die Frage diskutieren: Was ist Glück?

 Jeder Mensch möchte glücklich sein. Wir allerdings wollen das Glück nicht im Karneval suchen, sondern auf die Philosophen schauen, die sich über die Jahrhunderte hinweg auch immer wieder mit dem Thema Glück beschäftigt haben. Frau Panknin-Schappert wird als Basis unserer Diskussion die Glücksbegriffe von Aristoteles, Thomas von Aquin und, wie könnte es anders sein, Immanuel Kant im Spiegel der Zeit und der persönlichen Situation der Philosophen erläutern. Doch haben diese Glücksdefinitionen heute noch Bestand? Ist Glück immer eine individuelle Angelegenheit oder kann es von einer Gesellschaft vorgegeben werden? Was ist eigentlich das Gegenteil von Glück? Und was hat Glück mit einem guten Leben zu tun? Diesen und ähnlichen Fragen wollen wir in der Diskussion nachgehen.

 Wenngleich Frau Dr. Panknin-Schappert kein Glücksrezept liefern wird, kann die Diskussion doch die Antwort auf die Frage, was Glück für uns persönlich bedeutet, schärfen.

 

 

 

 

 

Eine Veranstaltung unter dem Motto „Verkork(s)te Beziehungen“ und ein volles Haus lassen nicht unbedingt den Schluss zu, dass das in Koblenzer Partnerschaften der normale, wenn auch bedauernswerte Zustand ist und hier dringend Hilfe gesucht wird. Ganz im Gegenteil!

Die Teilnehmer an der gestrigen Veranstaltung im Refektorium des ehemaligen Kapuzinerklosters wussten schon genau, worauf sie sich eingelassen hatten, nämlich eine Weinprobe und von Annika Woyda und Sascha Tiwi gespielte Szenen „Typisch Frau, typisch Mann
oder der Segen des Ehelebens", in denen man sich auch selbst wiederfinden konnte.

Annika Woyda spielte gekonnt die Ehefrau, die versucht, ihren Mann zu irgendeiner Aktivität zu motivieren und Sascha Tiwi ertrug die immer neuen Vorschläge, Anschuldigungen, Vorwürfe mit scheinbar stoischer Ruhe, bis ihm zum Schluss dann doch der Kragen platzte. Aber frei nach Hildegard Knef wird so etwas unterschiedlich interpretiert:

"Brüllt ein Mann, ist er dynamisch. Brüllt eine Frau, ist sie hysterisch."

Einige Sketche entstammten der Feder von Loriot, und so orientierte sich auch die Weinprobe an Loriot und seiner Beziehung zum Wein, aber auch an einem seiner berühmtesten Sketche, dem Vertreterbesuch.

Nach einhelliger Meinung des Publikums war auch die dritte Weinprobe des Ortsrings Ehrenbreitstein wieder ein voller Erfolg und wir freuen uns, dass einige Teilnehmer uns von Anfang an begleitet haben und andere begeistert neu dazukommen.

Seit der Ankündigung in der Rhein-Zeitung vom 14.02. ist die Veranstaltung ausgebucht. Im nächsten Jahr gibt es eine neue Chance!

Schauen Sie ab Januar 2020 auf die Webseite des Ortsrings, wir kündigen zuerst im Internet und in unserem Newsletter an.

 

Einen Tag nach der Weinprobe "Verkork(s)te Beziehungen" gibt es am 19.02. direkt einen weiteren Termin: den karnevalistischen Senioren-Nachmittag.

Ab 15.00 Uhr ist das Refektorium im Kapuzinerkloster karnevalistisch geschmückt und wartet auf fröhliche Teilnehmer, die sich von Tanz und Karnevalsmusik und Büttenreden auf die tollen Tage einschwören lassen.