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Ortsring-Vereinigung Koblenz-Ehrenbreitstein e.V. (Ortsring Ehrenbreitstein)


1. Vorsitzender: Gustav Ferrari 
Kirchhohl 39
56179 Vallendar
Tel.: 0261 - 39410899

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Der Vorstand: 
1. Vorsitzender: Gustav Ferrari 
2. Vorsitzender: Elise Peller-Konrad 
Schatzmeister: Wolfgang Herrmann
Schriftführer: Dr. Hartmut Bierschenk 
Beisitzer: Dieter Pohren, Sabine Peruche

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Hier finden Sie in den nächsten Tagen den Veranstaltungskalender 2018. Wir haben uns in diesem Jahr im Vorstand dazu entschlossen, keinen gedruckten Kalender mehr herauszugeben, in erster Linie deshalb, weil Veranstaltungen oft erst im laufenden Jahr geplant werden und zum Jahresanfang noch nicht feststehen.

Im Internet haben wir die Möglichkeit der kontinuierlichen Aktualisierung, so dass wir hier immer auf dem neuesten Stand sind.

Trotzdem bleibt natürlich der Ortsring für Ehrenbreitstein aktiv, ein regelmäßiger Mitgliederbrief wird unsere Mitglieder informieren.

Zum Veranstaltungskalender 2017

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr findet das Kunstwochenende im Dahl wieder am ersten Novemberwochenende statt. Wird es wieder ein gemeinsamer Auftritt von Kunst und Gewerbe, eine etwas ungewöhnlichen Verbindung. Denn wieder öffnen Gewerbetreibende, Anwälte und Heilberufe ihre Werkstätten, Büros, Kanzleien und Praxen, um dort die Werke ihrer künstlerisch aktiven Nachbarn und deren Gäste und Kollegen zu präsentieren.

Am Samstag, den 5. November 2016 eröffnet die Kulturdezanetin PD Dr. M. Theis- Schloss die Ehrenbreitsteiner Kunsttagen in der Gruppenausstellung, die zurückkehrt ins Diehls Hotel.
Die „Kulturstufen“ bieten ab 16. 30 Uhr einen Überblick über die gebotene Vielfalt des Kunstwochenendes im Dahl. Die Palette der gebotenen Techniken und der Themen ist groß. Sie reicht von freier Malerei über Monotyphie, Grafiken, Zeichnungen, Fotografien verschiedenster Richtungen bis hin zu Installationen, Skulpturen und Objekten.

Im Anschluss ist jeder Besucher eingeladen von 17.30 Uhr bis 23.30 Uhr am Samstag und von 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr am Sonntag durch die Ausstellungen im Dahl zu bummeln, bei einem Glas Wein die Künstler, ihre Werke und ihre Idee kennenzulernen, vielleicht auch schon das eine oder andere Geschenk für das nahende Weihnachtsfest für seine Lieben oder für sich selbst zu erwerben.

Die Ausstellungsorte sind in den dunklen Novembertagen gut aus der Ferne zu erkennen. Wie im letzten Jahr weisen Teelichter den Besuchen den Weg durch die Gassen.

Sie führen am Samstag so auch ins das Gesangsstudio Music-Arts & Vocals (Leitung Corinna Schmitz) wo eine Version des Wohnzimmerkonzerts mit Schülern von Corinna Schmidt stattfindet. Oder in den Abendstunden in die Räume des „Versandwerks“ wo ab 20 Uhr Djane Tani Van de Tulpies und ab 22 Uhr das Fraumusiktrio JGT auftreten. Gegenüber in dem Raum des Vereins „mehrkunst“ zeigt nicht nur Rolf Karbach seine Fotografien ihr steigt auch am Abend eine Micro-Elektro-Pop-Disco.
Ruhiger aber nicht weniger einladend und interessant sind die Ausstellungen in der Friedrich-Wilhelm und in der Humboldtstraße, Im Teichert.

Besonders freuen sich die Veranstalter, dass mit dem Mutter Beethoven Haus und dem Rheinmuseum die beiden Museen vor Ort beteiligt sind. Im Rheinmuseum präsentiert sich Jan Schröder und ein bewährter Unterstützer der Ehrenbreitsteiner Kunsttage die Koblenzer Kultur Stiftung.

Die 9. Ehrenbreitsteiner Kunsttage werden neben der Stiftung von der Stadt Koblenz, der Sparkasse Koblenz, den Gewerbetreibenden und dem Kulturraum unterstützt.
Sie bieten Michael Giefer, Anne Geisler, Christian Zsagar, Christa Miserre, Anja Bogott, Martin Strubich, Simone Birkholz, Klaus Weinand, Shristian Stein, Gernot Kallweit, Sherrie Haunzwickl, Rolf Karbach, den Künstlern von KM 570 eine Ausstellungsfläche.

Öffnungszeiten / Eröffnung:
Samstag, 5.11.2016 - 16.30 Uhr - „Kulturstufen“ Diehls Hotel
17.30 Uhr bis 23.30 Uhr
Sonntag, 6.11.2016 – 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr

(Quelle: http://kunstresidenz.blogspot.de/)




Café Philosophique

Das Café Philosophique in Koblenz ist ein öffentliches Diskussionsforum, das von Philosophen moderiert wird und für alle interessierten offen ist.

cafe-philo

Es besteht seit August 2000 und findet an jedem 1. Sonntag im Monat von 17.00 bis 19.00 Uhr im Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1, in Koblenz- Ehrenbreitstein statt

Termine, Moderatoren und Themen:

Weitere Informationen finden Sie unter hier

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Eine der berühmtesten Koblenzer Sehenswürdigkeiten, die vor der Bundesgartenschau 2011 grundlegend saniert wurde und seither – vor allem durch die Anbindung mit der Seilbahn – Tausende von Besuchern anlockt, ist die preußische Festung Ehrenbreitstein. Am Fuße dieser Festung liegt die ehemalige kurtrierische Residenzstadt Ehrenbreitstein, auch Dahl genannt, die im Zuge der Eingemeindungen 1937 Stadtteil von Koblenz wurde.

Ehrenbreitstein ist ein im Kern barocker Ort, der seit den 30er Jahren des 17. Jh. zur Residenz der Trierer Kurfürsten wurde.

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Glanzzeit als Residenzstadt

Von 1626 – 1629 entstand am Fuße der damaligen Burg Ehrenbreitstein das Schloss Philippsburg. Nach Philipp von Sötern, nach dem die Burg benannt wurde, wählten auch die nachfolgenden Trierer Kurfürsten Ehrenbreitbreitstein zu ihrer bevorzugten Residenz. So entstanden viele interessante Straßen, Gebäude, Kirchen und Palais, die noch heute vom ehemaligen Glanz des Hoflebens künden.

So berühmte Persönlichkeiten wie Balthasar Neumann, Johannes Seiz, Johann Wolfgang von Goethe, Sophie la Roche und Januarius Zick lebten oder wirkten hier, Ludwig van Beethovens Mutter, Maria Magdalena Keverich wuchs in der Wambachstraße auf. Wolfgang Amadeus Mozart spielte vor 250 Jahren hier am Hofe, Clemens Brentano wurde in der Hofstraße geboren. Mit dem Umzug des Hofes nach Koblenz endete die Zeit von Ehrenbreitstein als Residenzstadt, viele Hofbedienstete wanderten ab.

Der Hof zieht um nach Koblenz

Im Zuge der Französischen Revolution wurde die Festung durch die Franzosen belagert und schließlich 1801 vor dem Abzug von der rechten Rheinseite gesprengt. Dabei wurde auch Schloss Philippsburg zerstört. Ab 1802 gehörte Ehrenbreitbreitstein zu Nassau-Weilburg, wurde 1816 nach dem Einzug der Preußen Garnisonsstadt und veränderte damit grundlegend seine Strukturen.

Der Bau von neuen Verkehrswegen, und hier sind insbesondere der Straßen- und Schienenbau entlang des Rheins zu nennen, brachte einschneidende Veränderungen, machte die Stadt aber damit auch für den im 19. Jh. aufkommenden Tourismus interessant.

Ehrenbreitstein von 1945 bis heute

Dennoch – an die Zeiten als Residenzstadt reichte man nie wieder heran. Der 2. Weltkrieg hinterließ relativ wenige Spuren im Dahl, doch nach dem Krieg ging der Niedergang des mittlerweile nach Koblenz eingemeindeten Stadtteils in schnellem Tempo weiter. Zwei Bundesstraßen führten durch den Ort (B 42, B49), und durch das häufige Hochwasser verließen immer mehr Geschäftsleute und Unternehmen den Ort. Aber auch die Bewohner wanderten ab, und ihnen folgten häufig sozial schwache Familien, die die nötigen Investitionen an dem alten Baubestand nicht leisten konnten. Die Folge waren vernachlässigte und verfallende Bausubstanz.

Durch eine Petition engagierter Bürger und der Ortsring-Vereinigung Ehrenbreitsteins an den damaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel am 08.09.1978 wurde die Sanierung des Stadtteils in Gang gesetzt und am 20.03.1980 wurde Ehrenbreitstein offiziell zum Sanierungsgebiet erklärt.

Mittlerweile bewahrt eine Hochwasserschutzwand das Dahl vor weiteren Überflutungen und seit 2005 ist auch der Durchgangsverkehr aus dem Ort verbannt.

Ehrenbreitbreitstein kann endlich aufatmen und sieht mit den letzten Baumaßnahmen am Teichert und am nördlichen Ende der Hofstraße dem Abschluss der Sanierungsmaßnahmen entgegen. Der Stadtteil hat sich in den letzten Jahren sehr zu seinem Vorteil entwickelt, Künstler haben sich angesiedelt, ein Wochenmarkt zieht jeden Mittwoch Besucher auch von der anderen Rheinseite nach Ehrenbreitstein und Privatleute tätigen wieder Investitionen an Gebäuden und Geschäften.

Quellen:

Joachim H. Kneis: Koblenz-Ehrenbreitstein: Ein Führer durch die ehemalige Residenzstadt, Koblenz 2006
Reinhard Kallenbach, Dieter Kerber, Marianne Schwickerath: Sanierung Ehrenbreitstein, Eine Dokumentation der Stadt Koblenz, Koblenz 1999